Den Trainingswettkampf im Stattegger Forst nutzten neben einigen SUSO-Läufern auch die Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule BGBRG Kirchengasse als Saisonabschlusslauf sowie Sportstudierende als Prüfungslauf im Rahmen ihrer Ausbildung. Das abwechslungsreiche Gelände mit Gräben, Mulden und zahlreichen kleinen, leicht zu verwechselnden Pfaden verlangte den Teilnehmenden einiges ab und sorgte immer wieder für orientierungstechnische Herausforderungen. Dennoch konnten viele ihre Fortschritte im Umgang mit Karte und Kompass eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nach den Anstrengungen überwogen im Ziel die Freude über die gezeigten Leistungen und die gute Stimmung nach einem gelungenen Wettkampf. Den Sieg in der Kategorie 2 holte sich Maximilian Ratswohl vor Leon Hopels und Leopold Schultze. Anna Eckhart siegte vor Nora Tandl in der Kategorie 3 vor allen Sportstudentinnen. In der Kategorie 4 legte Agnes Scheikl vom OC Fürstenfeld eine Richtzeit vor, an der sich die Sportstudenten messen konnten.
SUSO Nachwuchs aus der KirchengasseStart ins Abenteuer
Früh aufstehen, Laufschuhe schnüren und ab nach München: Drei Tage lang drehte sich bei uns alles um Karten, Posten und gute Laune. Zwischen sportlichem Ehrgeiz, kleinen Orientierungs-Abenteuern und entspannten Momenten abseits der Strecke wurde das Munich Orienteering Festival für uns zu einem rundum gelungenen Wochenende.
17.–19. April 2026 Doris Nesitka, Christopher Immervoll, Carsten Fink
Am Freitag begann um 6 Uhr unser Trip mit dem Zug nach München. Mittags checkten wir in unserem kleinen, aber sehr feinen Hotel in der Nähe des Bahnhofs ein.
Am Nachmittag startete das Munich Orienteering Festival mit einem Eröffnungslauf bei 22 Grad Celsius und Sonnenschein im Westpark. Schon jetzt konnten wir das internationale Flair fühlen: Gut 300 Läufer:innen aus vielen europäischen Ländern nutzten bereits den Freitagnachmittag, um sich einzulaufen. Es konnte zwischen einer Mittel- oder Langdistanz im Park gewählt werden.
Am nächsten Tag war das Wettkampfzentrum am alten Flughafengelände von Riem. Hier gibt es neben der Münchner Messe eine riesige Wohnsiedlung mit vielen Grünflächen und eine gigantische Parkanlage. Hier waren drei Sprints zwischen 2,6 und 2,9 Kilometern in abgewandelter Form des Knock-out-Sprints zu laufen. Bis zu sechs Läufer:innen starteten jeweils gemeinsam, und es wurden Punkte vom 1. bis zum 6. Platz vergeben. Wer nach drei Läufen die meisten Punkte hatte, wurde Sieger:in in seiner:ihrer Klasse. In unseren Klassen waren jeweils fast 100 Läufer:innen am Start, sodass man in jedem Lauf gegen andere Mitkonkurrent:innen antrat. Da auch an diesem Tag prachtvolles Wetter herrschte, waren wir am Abend ziemlich müde und hatten deutlich Farbe bekommen.
Am Sonntag fand der offizielle City Run mit über 700 Starter:innen statt. Das angesagte Wetter mit Dauerregen und maximal 10 Grad entpuppte sich glücklicherweise nur als leichter Schauer zu Beginn, danach herrschte perfektes Laufwetter. Ausgangspunkt unseres Laufs war der Odeonsplatz, und dann ging es quer durch die Münchner Altstadt. Für Doris standen 7,5 Kilometer auf dem Programm, Immi und Carsten mussten sich über 10,7 Kilometer durch München kämpfen. Vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, vollen Plätzen und auch immer wieder durch Unterführungen bahnten wir uns unseren Weg über 36 Posten bis ins Ziel.
Danach gönnten wir uns noch Bier und Brezen, um am späteren Nachmittag völlig erschöpft, aber glücklich unsere Heimreise nach Graz anzutreten. Ein cooles Wochenende ging zu Ende.
Sonniger geht es nicht! Das Austria-Cup-Wochenende der Naturfreunde Steiermark bot neben dem herrlichen Wetter auch drei schöne Läufe in unterschiedlichem Terrain. Der Auftakt in Strallegg mit einem Lauf durch Heidelbeersträucher verlangte neben einer schwierigen Orientierung auch physische Substanz. Die beiden Sprintbewerbe im Dorf Veitsch zeigten, dass auch in einem kleinen Gebiet ein „technischer Sprint” möglich ist, wenn „Öffnungen” von vielen Privatgeländen gewährt werden. Der Abschluss erfolgte auf der Brunnalm in einem steilen Gelände, das mit vielen Felsen und Steinen übersät war. Glücklicherweise erleichterten einige Forststraßen die Orientierung.
Start in StralleggMonsberger Theresa kämpfte über die Heidelbeersträucher“KIGA-Nachwuchs” bei ihrem ersten AC. Ruin Samuel, Passl Franziska und Elena KrammerSchachner Hugo im Vollspeed
Wie immer steht beim Orientierungslauf das Naturerlebnis im Wald oder in Ortsgebieten im Mittelpunkt. Für einige Neulinge, darunter viele aus der Partnerschule BGBRG Kirchengasse, stand das sichere Orientieren im Vordergrund, während es für viele natürlich auch um gute Platzierungen ging. Schließlich möchte man Fehler vermeiden und die Kontrollpunkte möglichst schnell finden. Das gelang an diesem Wochenende folgenden SUSO-Läufern mit Top 5-Platzierungen: AC Strallegg: Schachner Franz (1.H10), Pacher Hannes (3. H65), Fend Sara (4. D21L), Teichmann Tobias (4. H21Lang), Duller Laurin (5. H12), Schachner David (5. H21kurz), AC Veitsch: Schachner Franz (2.H10), Greiner-Löschnigg Irene (4.D50), AC Brunnalm: Pacher Hannes (2.H65), Schachner Franz (3. H10), Fend Sara (5. D21l), Greiner-Löschnigg Irene (5.D50)
Starkes Auftreten unsere Partnerschule BGBRG Kirchengasse bei den steirischen Schulmeisterschaften in Miesenbach-Wildwiesen! Neben der zahlenmäßig großen Teilnehmerzahl konnten in den verschiedenen Kategorien auch gute Leistungen eingefahren werden. Neben den Doppelsieg durch Noemi Leipold und Anna Eckhart in der Unterstufe weiblich sowie dem 2. Platz von Maxi Ratswohl in der Unterstufe männlich gab es weitere Top-Platzierungen in den Rahmenkategorien: Unterstufe: 1. Seidl Kanstantin/Trumler Laure, 3. Kraak Tobias/Theuerkauf Moritz Oberstufe: 1. Brookes Max, 2. Podjaversek Vincent, 3. Maresch Valerie/Reiter Helene
Mit über 70 Schülern und Schülerinnen war unsere Partnerschule, das BGBRG Kirchengasse unter der Leitung von Alexander Kager und Patrizia Ostermayer, beim zweiten Schulcup-Lauf am Rosenhain in Graz vertreten. Neben den Vereinsläufern, die in den Hauptklassen auf Postensuche gingen, waren auch zahlreiche Neulinge auf den Schnupperstrecken – teils als Paarläufer – unterwegs. Wie es beim Orientierungslauf üblich ist, hatten einige Teilnehmer auch mit Orientierungsfehlern zu kämpfen, während andere eine Talentprobe abliefern konnten.
Großer Andrang am Start ins “Ungewisse”Richtig Karte auswählenDie Spannung steigtLos geht es mit ElanBeim letzten PostenDann noch schnell ins Ziel
Am 23.April gilt es im schwierigeren Gebiet bei Wildwiesen (Miesenbach) bei den Schulmeisterschaften die Orientierung zu behalten. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Team sich für die österreichischen Schulmeisterschaften zu qualifizieren.
Rund 200 Eltern mit ihren Kindern, aber auch Erwachsene waren am Ostermontag am Schöckl auf der Suche nach besonderen Eiern. Auf Initiative der Bewegungsrevolution Steiermark und in Kooperation mit der Wochenzeitung “Mein Bezirk” fand an 10 Orten in der Steiermark eine Orientierungs-Ostereiersuche statt. Am Schöckl war es natürlich für die Sportunion Schöckl Orienteering ein Heimspiel. 10 große Ostereier wurden versteckt und mussten mit einer speziellen Orientierungslaufkarte gesucht werden. Die Code-Buchstaben an den Eiern ergaben schließlich das gesuchte Lösungswort.
Eine Initiative der BewegungsrevolutionGroßer Andrang von interessierten Teilnehmer:innenInfos beim Stand des Orientierungslauf-Clubs SUSOSuche nach guten VersteckenWo ist das Osterei?Osterei gefundenAm Schöcklplateau kann das ganze Jahr hindurch auf Postensuche gegangen werden – Karten bei der SeilbahnKinder nach erfolgreicher SucheGlückliche Großfamilie nach Absolvierung
An einen Orientierungslauf der anderen Art wagten sich Markus und Irene Greiner-Löschnigg am 21. März 2026 in der wunderschönen Karstlandschaft rund um Storje – unweit von Lipica – an eine bei uns seltene, aber äußerst spannende Variante – Rogaining. Mit Platz 3 im Mixed-Bewerb konnte man zufrieden sein. Ohne einen kleinen Fehler bei Punkt 93 (siehe die Fotos) wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.
Markus und Irene Greiner wagten sich über die 4 StundendistanzEin Teil der Karte
Ein Erlebnisbericht von Markus und Irene: Rogaining-Premiere im slowenischen Karst Bereits eineinhalb Stunden vor dem Massenstart wurden die Karten ausgeteilt. Auf einem Gebiet von rund 80 Quadratkilometern waren 49 Posten verteilt, die je zwischen 3 und 9 Punkten wert waren. Das Ziel: In der vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln. Je nach Kategorie in 4 oder 8 Stunden zu Fuß oder in 6 Stunden mit dem MTB, jeweils solo oder im Team. Verspätungen werden streng bestraft – pro Minute wird ein Punkt abgezogen. Wir starteten als Mixed-Team in der 4‑Stunden-Kategorie. Besonders ungewohnt waren der Maßstab 1:25.000 sowie die in der Natur dann letztendlich großen Entfernungen zwischen den Posten. So benötigten wir etwa zehn Minuten zum ersten und weitere zwanzig Minuten zum zweiten Posten. Richtig überrascht hat uns allerdings Posten Nummer drei (Höhle): Wir vermuteten ihn am nördlichen Rand einer Dolinenkante – tatsächlich befand sich die Höhle jedoch rund 80 Meter unter uns, und der Posten nicht etwa am Höhleneingang, sondern gut versteckt im dunklen Höhleninneren. Aufgrund der anspruchsvollen Routenplanung und -anpassung war das Rogaining ein großartiges Erlebnis. Die Möglichkeit, die Route flexibel an die eigenen Stärken und die „günstig“ erzielbaren Punkte anzupassen, dabei gleichzeitig ständig Alternativen im Kopf zu behalten, macht den Reiz dieser Disziplin aus. 1½ Minuten vor dem Ablauf der 4 Stunden erreichten wir das Ziel, ziemlich am Ende unserer Kräfte, perfekt getimed. Insgesamt legten wir 22 Kilometer und 710 Höhenmeter zurück. Die Anstrengung beim Zielsprint hat sich gelohnt: Mit 77 Punkten sicherten wir uns – knapp, mit nur einem Punkt Vorsprung – den 3. Platz.
Fazit: Diese Rogaining-Premiere hat Lust auf mehr gemacht. Bei der nächsten Gelegenheit sind wir sicher wieder dabei!
Wo ist der Posten 93?
Hoch über der Karthöhle?Oder doch in der Riesendoline mit HöhleKann da ein Posten sein?Juhu! Ganz versteckt hinter einem Steinhaufen.Eine riesige Karstdoline inklusive Karsthöhle hat man nicht alle Tage
Der Auftakt der nationalen O-Wettkämpfe erfolgte heuer zwischen Weinbergen und dem Neusiedlersee in Purbach. Eröffnet wurde das Wochenende mit der ÖM-Sprint-Staffel, gefolgt vom 1. Austria-Cup Sprint in der Altstadt von Purbach und dem 2. AC über die Langdistanz zwischen Weinreben am Leithagebirge.
Lauf in den Weinbergen
Mit einigen erfreulichen Ergebnissen und bei angenehmer Atmosphäre wurde der Ausflug ins Burgenland zu einem gelungenen Wettkampfwochenende. Beim Sprint am Samstag erreichten Irene Greiner-Löschnigg und Christopher Immervoll in ihren Kategorien jeweils einen Top-10-Platz. Am Sonntag gab es zumindest zwei Sieg durch Lisa Pacher in Damen 21 lang und ihren Sohn Theo Torggler in H10, der erstmals ohne Hilfe die Strecke bewältigte und sich 12 Sekunden vor Franz Schachner platzierte. Weitere Top-10-Plätze durch Hannes Pacher (2. in H65), Irene Greiner-Löschnigg (5. in D45), Schachner Hugo (5. in H12), Schachner David (5. in H21kurz), Theresa Monsberger (6. in D21Elite) und Elena Kramer (6. in D14 – bei ihren ersten AC-Läufen) und Johann Tandl (8. in H65).
Sprint durch historische Altstadt
Am Weg zu neuen Höhenflügen?Carsten Fink wie immer mit vollem EinsatzElena Krammer im Ziel nach ihrem ersten ACOma Gerhild mit Enkelin Maja am StartOpa Hannes mit Enkerl Theo vor dem StartTheo Torggler erstmals alleine unterwegsAprès-OL durfte nicht fehlen
Das Lipica Open (5 Tage Etappenwettkampf) ist am Beginn der Saison ein wahres Abenteuer. Vor allem für die noch unroutinierten Jugendlichen des BGBRG Kirchengasse stellten die Aufgaben fast unlösbare Herausforderungen. Aber nicht nur die Youngsters wurden gefordert, sondern auch die Senioren aller anderen Kategorien hatten in diesem von Dolinen, Felsen und Steinen geprägtem Karstgebiet mit der Orientierung zu kämpfen.
Ein Teil des SUSO-Teams beim Lipica Open
Die erste Etappe ging in der Nähe von Sezanna über die Bühne. Bereits hier konnten alle einen Eindruck von dem schwierigen Gelände bekommen. Die verbrachten Zeiten im Wald deuteten auf die immensen Anstrengungen dieser Wettkämpfe hin. Das Erfreulichste an diesen Tagen war aber die gute Laune aller Teilnehmer:innen, auch wenn die Verwirrungen im Wald oft zu Laufzeiten von an die 2 Stunden geführt hatten. Orientierungslauf ist eben kein Kindergeburtstag – schon gar nicht in der Umgebung von Lipica.
Samuel RuinMaja Sturm und Leopold SchultzeElena KrammerFranziska Passl – erstmals dabeiNora Tandl
Neben den Wettkämpfen gab es auch auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Disc-Golf unter Anleitung von Helmut Steiner, Kurzbesuch in Triest und Wanderung rund um die Škocjanske-Höhle sowie ausgiebige Analysen der Etappen mit Livelox.
Wie jedes Jahr kommt es beim Lipica Open vom 7.-11.März 2026 zum ersten nationalen Zusammentreffen der österreichischen OL-Community. 1500 Teilnehmer aus 25 Nationen sind genannt, darunter rund 400 Österreicher. Damit ist der 5 Tage-Etappenwettkampf ein erstes Aufeinandertreffen und eine Standortbestimmung nach der Winterpause. SUSO ist natürlich wie immer mit einer Delegation dabei. Die Kartengebiete im Karst bieten mit den zahlreichen Dolinen und Felsformationen sowohl orientierungstechnisch aber auch lauftechnisch höchste Anforderungen.