Mit über 70 Schülern und Schülerinnen war unsere Partnerschule, das BGBRG Kirchengasse unter der Leitung von Alexander Kager und Patrizia Ostermayer, beim zweiten Schulcup-Lauf am Rosenhain in Graz vertreten. Neben den Vereinsläufern, die in den Hauptklassen auf Postensuche gingen, waren auch zahlreiche Neulinge auf den Schnupperstrecken – teils als Paarläufer – unterwegs. Wie es beim Orientierungslauf üblich ist, hatten einige Teilnehmer auch mit Orientierungsfehlern zu kämpfen, während andere eine Talentprobe abliefern konnten.
Großer Andrang am Start ins „Ungewisse“Richtig Karte auswählenDie Spannung steigtLos geht es mit ElanBeim letzten PostenDann noch schnell ins Ziel
Am 23.April gilt es im schwierigeren Gebiet bei Wildwiesen (Miesenbach) bei den Schulmeisterschaften die Orientierung zu behalten. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Team sich für die österreichischen Schulmeisterschaften zu qualifizieren.
Rund 200 Eltern mit ihren Kindern, aber auch Erwachsene waren am Ostermontag am Schöckl auf der Suche nach besonderen Eiern. Auf Initiative der Bewegungsrevolution Steiermark und in Kooperation mit der Wochenzeitung „Mein Bezirk“ fand an 10 Orten in der Steiermark eine Orientierungs-Ostereiersuche statt. Am Schöckl war es natürlich für die Sportunion Schöckl Orienteering ein Heimspiel. 10 große Ostereier wurden versteckt und mussten mit einer speziellen Orientierungslaufkarte gesucht werden. Die Code-Buchstaben an den Eiern ergaben schließlich das gesuchte Lösungswort.
Eine Initiative der BewegungsrevolutionGroßer Andrang von interessierten Teilnehmer:innenInfos beim Stand des Orientierungslauf-Clubs SUSOSuche nach guten VersteckenWo ist das Osterei?Osterei gefundenAm Schöcklplateau kann das ganze Jahr hindurch auf Postensuche gegangen werden – Karten bei der SeilbahnKinder nach erfolgreicher SucheGlückliche Großfamilie nach Absolvierung
An einen Orientierungslauf der anderen Art wagten sich Markus und Irene Greiner-Löschnigg am 21. März 2026 in der wunderschönen Karstlandschaft rund um Storje – unweit von Lipica – an eine bei uns seltene, aber äußerst spannende Variante – Rogaining. Mit Platz 3 im Mixed-Bewerb konnte man zufrieden sein. Ohne einen kleinen Fehler bei Punkt 93 (siehe die Fotos) wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen.
Markus und Irene Greiner wagten sich über die 4 StundendistanzEin Teil der Karte
Ein Erlebnisbericht von Markus und Irene: Rogaining-Premiere im slowenischen Karst Bereits eineinhalb Stunden vor dem Massenstart wurden die Karten ausgeteilt. Auf einem Gebiet von rund 80 Quadratkilometern waren 49 Posten verteilt, die je zwischen 3 und 9 Punkten wert waren. Das Ziel: In der vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte zu sammeln. Je nach Kategorie in 4 oder 8 Stunden zu Fuß oder in 6 Stunden mit dem MTB, jeweils solo oder im Team. Verspätungen werden streng bestraft – pro Minute wird ein Punkt abgezogen. Wir starteten als Mixed-Team in der 4‑Stunden-Kategorie. Besonders ungewohnt waren der Maßstab 1:25.000 sowie die in der Natur dann letztendlich großen Entfernungen zwischen den Posten. So benötigten wir etwa zehn Minuten zum ersten und weitere zwanzig Minuten zum zweiten Posten. Richtig überrascht hat uns allerdings Posten Nummer drei (Höhle): Wir vermuteten ihn am nördlichen Rand einer Dolinenkante – tatsächlich befand sich die Höhle jedoch rund 80 Meter unter uns, und der Posten nicht etwa am Höhleneingang, sondern gut versteckt im dunklen Höhleninneren. Aufgrund der anspruchsvollen Routenplanung und -anpassung war das Rogaining ein großartiges Erlebnis. Die Möglichkeit, die Route flexibel an die eigenen Stärken und die „günstig“ erzielbaren Punkte anzupassen, dabei gleichzeitig ständig Alternativen im Kopf zu behalten, macht den Reiz dieser Disziplin aus. 1½ Minuten vor dem Ablauf der 4 Stunden erreichten wir das Ziel, ziemlich am Ende unserer Kräfte, perfekt getimed. Insgesamt legten wir 22 Kilometer und 710 Höhenmeter zurück. Die Anstrengung beim Zielsprint hat sich gelohnt: Mit 77 Punkten sicherten wir uns – knapp, mit nur einem Punkt Vorsprung – den 3. Platz.
Fazit: Diese Rogaining-Premiere hat Lust auf mehr gemacht. Bei der nächsten Gelegenheit sind wir sicher wieder dabei!
Wo ist der Posten 93?
Hoch über der Karthöhle?Oder doch in der Riesendoline mit HöhleKann da ein Posten sein?Juhu! Ganz versteckt hinter einem Steinhaufen.Eine riesige Karstdoline inklusive Karsthöhle hat man nicht alle Tage
Der Auftakt der nationalen O-Wettkämpfe erfolgte heuer zwischen Weinbergen und dem Neusiedlersee in Purbach. Eröffnet wurde das Wochenende mit der ÖM-Sprint-Staffel, gefolgt vom 1. Austria-Cup Sprint in der Altstadt von Purbach und dem 2. AC über die Langdistanz zwischen Weinreben am Leithagebirge.
Lauf in den Weinbergen
Mit einigen erfreulichen Ergebnissen und bei angenehmer Atmosphäre wurde der Ausflug ins Burgenland zu einem gelungenen Wettkampfwochenende. Beim Sprint am Samstag erreichten Irene Greiner-Löschnigg und Christopher Immervoll in ihren Kategorien jeweils einen Top-10-Platz. Am Sonntag gab es zumindest zwei Sieg durch Lisa Pacher in Damen 21 lang und ihren Sohn Theo Torggler in H10, der erstmals ohne Hilfe die Strecke bewältigte und sich 12 Sekunden vor Franz Schachner platzierte. Weitere Top-10-Plätze durch Hannes Pacher (2. in H65), Irene Greiner-Löschnigg (5. in D45), Schachner Hugo (5. in H12), Schachner David (5. in H21kurz), Theresa Monsberger (6. in D21Elite) und Elena Kramer (6. in D14 – bei ihren ersten AC-Läufen) und Johann Tandl (8. in H65).
Sprint durch historische Altstadt
Am Weg zu neuen Höhenflügen?Carsten Fink wie immer mit vollem EinsatzElena Krammer im Ziel nach ihrem ersten ACOma Gerhild mit Enkelin Maja am StartOpa Hannes mit Enkerl Theo vor dem StartTheo Torggler erstmals alleine unterwegsAprès-OL durfte nicht fehlen
Das Lipica Open (5 Tage Etappenwettkampf) ist am Beginn der Saison ein wahres Abenteuer. Vor allem für die noch unroutinierten Jugendlichen des BGBRG Kirchengasse stellten die Aufgaben fast unlösbare Herausforderungen. Aber nicht nur die Youngsters wurden gefordert, sondern auch die Senioren aller anderen Kategorien hatten in diesem von Dolinen, Felsen und Steinen geprägtem Karstgebiet mit der Orientierung zu kämpfen.
Ein Teil des SUSO-Teams beim Lipica Open
Die erste Etappe ging in der Nähe von Sezanna über die Bühne. Bereits hier konnten alle einen Eindruck von dem schwierigen Gelände bekommen. Die verbrachten Zeiten im Wald deuteten auf die immensen Anstrengungen dieser Wettkämpfe hin. Das Erfreulichste an diesen Tagen war aber die gute Laune aller Teilnehmer:innen, auch wenn die Verwirrungen im Wald oft zu Laufzeiten von an die 2 Stunden geführt hatten. Orientierungslauf ist eben kein Kindergeburtstag – schon gar nicht in der Umgebung von Lipica.
Samuel RuinMaja Sturm und Leopold SchultzeElena KrammerFranziska Passl – erstmals dabeiNora Tandl
Neben den Wettkämpfen gab es auch auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Disc-Golf unter Anleitung von Helmut Steiner, Kurzbesuch in Triest und Wanderung rund um die Škocjanske-Höhle sowie ausgiebige Analysen der Etappen mit Livelox.
Wie jedes Jahr kommt es beim Lipica Open vom 7.-11.März 2026 zum ersten nationalen Zusammentreffen der österreichischen OL-Community. 1500 Teilnehmer aus 25 Nationen sind genannt, darunter rund 400 Österreicher. Damit ist der 5 Tage-Etappenwettkampf ein erstes Aufeinandertreffen und eine Standortbestimmung nach der Winterpause. SUSO ist natürlich wie immer mit einer Delegation dabei. Die Kartengebiete im Karst bieten mit den zahlreichen Dolinen und Felsformationen sowohl orientierungstechnisch aber auch lauftechnisch höchste Anforderungen.
Tandl Renate machte sich Ende Jänner auf den Weg nach China, um dort ein einzigartiges Orientierungslauf-Erlebnis zu genießen. Die Veranstaltung startet in Chuxiong City, Provinz Yunnan. Unter der Reiseorganisation von OL-Shop Simkovics nahmen 15 Österreicher an diesem Event über 9 Tage teil.
Von Anfang an war alles sehr gut vor Ort organisiert. Ab dem Flughafen Kunming in West-China war alles all-inklusive.Den Auftakt bildete ein Nachtlauf in der Altstadt. Die nächsten Tage ging es weiter mit Mittelstrecken-, Langstrecken- und Mixed-Staffelläufen, hauptsächlich in Kieferwäldern. Dank der sehr guten Karten und Tracking für alle Läufer (damit sie nicht in den chinesischen Wäldern verloren gehen), fühlte ich mich sicher. Am Nachmittag fanden verschiedene Geländekartentrainings statt oder wir wurden mit einem extra Bus zurück in die Altstadt gebracht. Die Energie OL-Community war durchgehend spürbar. Für mich ein tolles Reiseerlebnis, die Yunnan-Küche vermisse ich bereits.Und vielleicht gibt es 2027 eine Wiederholung!
Gute Kartentolle WälderStart 1.EtappeVorwiegend KieferwälderDie GästegruppeDie Gruppe OL-Shop aus Österreich
Die Orientierungslauf-Saison 2026 steht bevor und SUSO möchte nicht nur mit der neuen „SUSO-Gondel“ hoch hinauf auf den Grazer Hausberg Schöckl, sondern auch mit einer neuen Generation von Schülern aus der Talenteschmiede am BG/BRG Kirchengasse.
Anfang März wartet mit dem Lipica Open ein 5-Tage-Etappenlauf als Saisonauftakt. Unmittelbar danach findet das erste Austria-Cup-Wochenende in Purbach statt. Im Laufe des Frühjahrs stehen mit den Wochenenden in Burgau, Veitsch und auf der Seetaler Alpe weitere Austria-Cups in der Steiermark im Mittelpunkt, bei denen wir mit einem starken Team vertreten sein wollen.
Im Jahr 2026 werden keine größeren Events vom Verein durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Austrian-Orienteering-Days 2027 laufen jedoch bereits auf Hochtouren. Von 10.-15. Juli finden die AODs diesmal nur in der Oststeiermark statt. Nach der Zusage des österreichischen Verbands erfolgt der Auftakt mit zwei Austria-Cups am Wochenende in Unterrohr/St. Magdalena auf einer neuen Karte. Weitere Etappen sind in Hartberg, St. Jakob im Walde und zwei Etappen in Mönichkirchen in Kooperation mit Partnervereinen geplant. Die ersten Infos sind bereits online.
Der Auftakt erfolgt wie jedes Jahr beim Lipica Open
Anbei: Ein neuer Orienteering-Park am Schöckl steht mit 43 Kontrollpunkten nicht nur Vereinsläufern zur Verfügung. Hier kann jederzeit diese Sportart eigenständig probiert werden. Karten sind am Berg gratis erhältlich oder downloadbar unter www.outdoor-orienteering.at.
Werbung für den Orientieering-Park am Schöckl und für SUSONeben der Gondel vom Fussballclub „Sturm Graz“ und dem Eishockey-Club „99ers“, jetzt auch die „SUSO“-Gondel, die Gäste auf den Berg bringen.Postensuche: Auch mit Kindern auf der „Hexenrunde“Karten gibt es bei der Infotafel bzw. bei der Bergstation
Ein großes Dankeschön an alle motivierten Funktionäre – an die Stadt Graz, die Sportunion Steiermark, die Energie Steiermark, die Raiffeisenbank und die Schöckl Seilbahn – die das Erproben dieser Sportart vielen Interessierten ermöglichen!
Mitte November wagten sich noch einige Jugendliche und Erwachsene an ein aussergewöhnliches OL-Erlebnis in der ungarischen Puszta heran. Zwei Trainingstage mit den Jugendlichen in einem flachhügeligen Lössgebiet, das mit einem Labyrinth aus Wacholderdickichten übersät war, stellte höchste Orientierungsanforderungen. Die drei Trainingseinheiten, von denen auch die am Freitag nachgekommenen Erwachsenen noch eine Einheit absolvierten, sorgte dafür, dass am Wochenende alle beim 2 Tage-OL Juniper Open wieder gut aus dem „Wald“ fanden. Selbst die Kleinsten hatten nach 2 Stunden Walderlebnis noch gute Laune, weil alle Posten gefunden wurden und schlussendlich das Ziel als Lohn der Anstrengung erreicht werden konnte.