Früh aufstehen, Laufschuhe schnüren und ab nach München: Drei Tage lang drehte sich bei uns alles um Karten, Posten und gute Laune. Zwischen sportlichem Ehrgeiz, kleinen Orientierungs-Abenteuern und entspannten Momenten abseits der Strecke wurde das Munich Orienteering Festival für uns zu einem rundum gelungenen Wochenende.
17.–19. April 2026
Doris Nesitka, Christopher Immervoll, Carsten Fink
Am Freitag begann um 6 Uhr unser Trip mit dem Zug nach München. Mittags checkten wir in unserem kleinen, aber sehr feinen Hotel in der Nähe des Bahnhofs ein.
Am Nachmittag startete das Munich Orienteering Festival mit einem Eröffnungslauf bei 22 Grad Celsius und Sonnenschein im Westpark. Schon jetzt konnten wir das internationale Flair fühlen: Gut 300 Läufer:innen aus vielen europäischen Ländern nutzten bereits den Freitagnachmittag, um sich einzulaufen. Es konnte zwischen einer Mittel- oder Langdistanz im Park gewählt werden.
Am nächsten Tag war das Wettkampfzentrum am alten Flughafengelände von Riem. Hier gibt es neben der Münchner Messe eine riesige Wohnsiedlung mit vielen Grünflächen und eine gigantische Parkanlage. Hier waren drei Sprints zwischen 2,6 und 2,9 Kilometern in abgewandelter Form des Knock-out-Sprints zu laufen. Bis zu sechs Läufer:innen starteten jeweils gemeinsam, und es wurden Punkte vom 1. bis zum 6. Platz vergeben. Wer nach drei Läufen die meisten Punkte hatte, wurde Sieger:in in seiner:ihrer Klasse. In unseren Klassen waren jeweils fast 100 Läufer:innen am Start, sodass man in jedem Lauf gegen andere Mitkonkurrent:innen antrat. Da auch an diesem Tag prachtvolles Wetter herrschte, waren wir am Abend ziemlich müde und hatten deutlich Farbe bekommen.
Am Sonntag fand der offizielle City Run mit über 700 Starter:innen statt. Das angesagte Wetter mit Dauerregen und maximal 10 Grad entpuppte sich glücklicherweise nur als leichter Schauer zu Beginn, danach herrschte perfektes Laufwetter. Ausgangspunkt unseres Laufs war der Odeonsplatz, und dann ging es quer durch die Münchner Altstadt. Für Doris standen 7,5 Kilometer auf dem Programm, Immi und Carsten mussten sich über 10,7 Kilometer durch München kämpfen. Vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, vollen Plätzen und auch immer wieder durch Unterführungen bahnten wir uns unseren Weg über 36 Posten bis ins Ziel.
Danach gönnten wir uns noch Bier und Brezen, um am späteren Nachmittag völlig erschöpft, aber glücklich unsere Heimreise nach Graz anzutreten. Ein cooles Wochenende ging zu Ende.







