Jetzt steht der Grazer Bevölkerung ein weiterer Orienteering Park in Mariatrost zur Verfügung. Nachdem im Leechwald bereits 30 Posten im Wald zum Entdecken platziert sind, stehen in Mariatrost bald 36 Punkte zum Navigieren bereit. Auf Initiative von Hannes Pacher errichtete die Stadt Graz als Betreiber diese Freizeitsporteinrichtung mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren (Energie Steiermark, Holding Graz, Kundörfer Consulting, Sportunion Steiermark, Raiffeisenbank, Bezirksrat MT). Einen wesentlich Beitrag leistete auch unser Club mit der Kartengrundlage. Ein großer Dank gilt vor allem den Grundbesitzern, ohne deren Einwilligung diese Möglichkeit der Sportausübung nicht realisierbar gewesen wäre und dem Stadtförster Ing. Peter Bedenk mit seinem Team, das vor allem beim Aufstellen der beiden Info-Tafeln im Einsatz war. Auf diesen Tafeln sind wichtige Infos zum O-Park, wie Nutzung, Verhalten und Kartenlegende sowie einige Infos zu unserem Club sowie zum Laufclub RunninGraz (www.runningraz.at) zu finden!
Start bei Sand&Mehr – Endhaltestelle Linie 1 in Mariatrost
Doch nun zum Sportlichen:
Startpunkte befinden sich bei der Tennisanlage „Sand&Mehr“ und beim Trinkbrunnen am Roseggerweg. Es werden drei verschiedene Strecken von leicht bis schwierig, mit jeweils 12 Kontroll-Posten, angeboten. Diese sind fix im Gelände platziert. Die einzige Vorbereitung besteht in einem Download der A4 Karte von der Website (Orienteering Parks). Dann einfach hinaus ins Gelände und ausprobieren! Ideal für Familien mit Kindern, Naturliebhaber, Läufer und natürlich auch für Schulen.
Die Objekte der Begierde – die Fixposten in MariatrostKartenausschnitt mit SponsorenEndlich gefunden – das ist eine tolle BestätigungStart 2 beim Trinkbrunnen am Roseggerweg
Sollte dieses erste Abenteuer ein positives Erlebnis hinterlassen, stehen weitere O-Parks (z.B. am Schöckl) bzw. zahlreiche Angebote der Sportunion Schöckl Orienteering zur Verfügung.
Die Sportunion Schöckl Orienteering Graz (SUSO) hat im Jahr 2020 die Jugend-Gesamtwertung, bestehend aus allen Punkten aller Austria-Cup-Läufer der nationalen Saison 2020, gewonnen. Nach 8 Jahren steht SUSO damit wieder an der Spitze der österr. Nachwuchsarbeit.
Ein Teil der erfolgreichen SUSO-Jugend
Überholt konnten überraschenderweise auch die Jugendlichen der Naturfreunde Wien werden, dem Abo-Titelhamster der letzten Jahre und absolut größten österr. OL-Verein. Aus steirischer Sicht distanzierte SUSO den OC Fürstenfeld und den OLC Graz ganz klar. Vor allem der starke SUSO-Damennachwuchs ist eine Macht. Hauptverantwortlich für dieses schöne Ergebnis sind natürlich unsere ambitionierten Leistungsträger. Um so einen schönen Erfolg erzielen zu können, sind natürlich aber auch alle anderen Jugendlichen als Punktelieferanten wichtig.
Moritz Greiner – Sieger H14Camilla Aigmüller – Siegerin D14
Flora Aigmüller – 2. in D16EliteTheresa Monsberger – 3. in D16EliteEva Monsberger – 2. in D12Kerstin Holzer – in D15-18
Neben den erfolgreichen Jugendlichen können auch alle anderen aktiven Mitglieder mit der Performance zufrieden sein. In der Vereinswertung gelang von Platz 7 der Sprung auf Platz 3, nur knapp hinter dem OC Fürstenfeld. Die Richtung zeigt aber steil bergauf. Die Naturfreunde aus Wien bleiben aufgrund ihrer Mitgliederstärke wohl noch auf Jahre unantastbar.
Die Entwicklung der Vereinsplatzierung – die Richtung stimmtDie Top-15 der österr. Vereinswertung
Am Sonntag, 18.10., ging auf der Sattnitz, südlich von Klagenfurt, das Austria-Cup Saisonfinale bei strahlendem Herbstwetter über die Bühne. Herrliches Laufgelände und tolle Bahnen abseits von jeder Infrastruktur, ja sogar die Handys funktionierten nur eingeschränkt, galt es von den rund 550 Orientieren zu bewältigen.
Einstimmen in Sekirn am Wörthersee auf den Wettkampf
Das SUSO-Team präsentierte sich dabei wieder gewohnt stark. Vor allem im Nachwuchsbereich ist die SU Schöckl eine Macht und so konnten unsere Talente, wie schon am Vortag, mit einigen Spitzenplatzierungen aufwarten. Durch die beiden Trainingstage vor dem Wochenende wurden unsere Jugendläufer bereits im Vorfeld perfekt auf das Gelände eingestimmt. Mit Laufanalysen und Strategien für dieses Gelände konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Camilla Aigmüller siegte wie bei allen anderen ACs in D14Moritz Greiner lief seinem 1. Platz auch zum Gesamtsieg in H14
Camilla Aigmüller (D14) und Moritz Greiner (H14) wiederholten ihre Siege vom Vortag. Flora Aigmüller (D16Elite) musste sich nur knapp von Emilie Adenstedt geschlagen geben. Wenig dahinter folgten auch schon Theresa Monsberger und Marie Bisping. Ebenfalls wieder stark Eva Monsberger (D12) mit Platz 2. Gustav Greiner (6.) konnte sich im leistungsdichten Feld der H16Elite Läufer unter den Besten platzieren. Anna Lueger verfehlte in D20 Elite Platz 3 nur um 16 Sekunden. Mit voller Freude waren auch unsere Neulinge Lotte Brischnik und Karola Koren im Einsatz.
Flora Aigmüller nur knapp geschlagen in D16EliteTheresa Monsberger im harten Bergauf-ZieleinlaufAnton Greiner mit gutem Lauf in H12
Pech hatte unsere einzige Elite-Läuferin bei der Staatsmeisterschaft über die Langdistanz. Viki Knauder lief bei einem Posten am Kartenrand aus der Karte ging beinahe verloren. Ohne Karte als Basis wieder die Orientierung zu gewinnen ist so ziemlich die schwierigste Übung. Dann war es nur noch ein Kampf ins Ziel.
Bei den Senioren kämpften wie immer alle vorbildlich um jede Sekunde, schließlich zählt jeder Punkt für die Jahresvereinswertung, die nach dem letzten Austria-Cup in Kürze veröffentlicht wird. Hannes Pacher (H60) konnte abermals Joachim Friessnig klar auf Distanz halten und holte somit noch die Jahreswertung. Ingrid Lueger orientierte sich auf der Sattnitz zu Platz 1 in der Damen-Hobby Kategorie. Susanne Kalliany verpasste in D60 nur knapp den 2. Platz.
Austragungsgebiet des 6. Austria-Cups über die Mitteldistanz war am Samstag, 17.10., das Konglomerat der Sattnitz, südlich des Rauschelesees. Das Gelände war durchaus mit selektiven „Slowenischen Karstlandschaften“ vergleichbar. Kleine Senken, Hügel und alle Variationen von Felsformationen, dazu üppige Vegetationsabschnitte stellten hohe Anforderungen an die Orientierung.
Das quantitativ starke SUSO-Team war auch qualitativ in Hochform.
Moritz Greiner (1.H14); Camilla Aigmüller (1.D14); Flora Aigmüller (1.D16Elite), Hannes Pacher (1. H60) siegten in Ihren Kategorien. Weitere Podest-Plätze gab es für: Lueger Anna (2.D20Elite), Monsberger Theresa (3.D16Elite) und Jana Sitte (3.D21K).
Mit großem Einsatz waren aber, wie immer, alle Hobby- und Freizeitläufer dabei.
Am Sonntag geht es dann auf dem Ostteil der Sattnitz um die endgültigen Platzierungen in der Austria-Cup Gesamtwertung.
Der 1. steir. Schulcup ging wie am Vortag ebenfalls in Übersbach über die Bühne. Aufgrund des nächtlichen Starkregens waren die Orientierer sehr gefordert. Sehr tiefes, nasses Terrain mit teilweise fast unüberwindbaren „kleinen“ Bächen war neben den Postensuchen die Herausforderung. Aufgrund der COVID-Situation nahmen aber zahlreiche Schulen nicht an diesem Wettkampf teil. Unsere Partnerschule, das BGBRG Kirchengasse, zeigte sich wetterfest und konnte dabei wieder zahlreiche Podestplätze mit den SUSO-Mitgliedern erringen.
Unterstufe weibl.: Camilla Aigmüller (1.), Eva Monsberger (2.), und Kerstin Holzer (3.), Tanja Peinsith (4.)
Oberstufe weibl.: Flora Aigmüller (1.), Martina Scheidl (2.), Marie Bisping (4.), Amelie Stracke (5.)
Tollkühner Sprung über Wasserlauf
Neben den Vereinsläufern ließen sich auch zahlreiche Neulinge von der Wetterprognose nicht abschrecken und tauchten in den Schnupperkategorien erstmals in die Welt des O-Sports ein. Alleine oder gemeinsam bewältigten alle mit Erfolg das Postenfinden. Es war ein erster Kontakt
Florian Lenhard siegte vor dem Duo Schmitt/Teißl in der Oberstufe.
Wo gehts zum nächsten Posten?Genaues Postenlesen führt zum ZielSophie Mak mit Unterstützung von Hannah WinklerMoritz Greiner vom Bisch-GymGeschafft im ZielBachüberquerungUnsere Spitzenläufer immer bereit.
Bei den steirischen Langdistanz-Meisterschaften in Übersbach bei Fürstenfeld konnten die Teilnehmer in einem „Traumwald“ laufen. Angenehme Steigungen, viele kleine Geländedetails und praktisch keine Dornen, nur ein „weißer“ Wald wartete auf die Orientierer. Gekennzeichnet war dieser aber von vielen umgefallenen Bäumen aus der Sturmfront des vorigen Wochenendes.
Stark präsentierten sich unsere Nachwuchsläufer*innen. In 4 von 6 Jugendkategorien holten die SUSO-Orientierer den Titel.
Eva Monsberger (D12); Camilla Aigmüller (D14); Flora Aigmüller (D18) und Moritz Greiner (H14) waren nicht zu schlagen.
Der Grazer Bezirk Lend wurde kurzfristig für die abgesagte Staatsmeisterschaft im urbanen „Sprint“-Orientierungslauf in Rust als Ersatzort ausgewählt. Der OLC Graz konnte als Veranstalter statt der geplanten Steir. Meisterschaft somit rund 450 österr. Orientierer begrüßen, die zwischen Volksgarten, Mariahilf und Griesplatz auf Postenjagd gingen.
Viki Knauder gelang Top-Platzierung in D21E
Um 14 Uhr erfolgte der Start der Elitekategorien. Unsere Vertreter Anna Lueger, Magda Standhartinger und Viki Knauder bei den Damen bzw. Sandro Schachner und Christoph Wendner bei den Herren konnten dabei gute Leistungen abliefern, waren aber in dem Klassefeld ohne Chance. Gut war der Auftritt von Viki Knauder in D21E, die sich knapp hinter Anja Arbter auf Platz 8 setzen konnte. Anna Lueger verfehlte in D20E das Podest nur knapp.
Anna Lueger am Start bei der ArbeiterkammerMagda Standhartinger am MariahilferplatzChristoph Wendner kämpft sich immer näher an die Spitze in H20ESandro Schachner von der Polizei verfolgt 😉Anfangsabschnitt der Herren 21 Elite im Volksgarten
Für alle anderen Kategorien ging es bereits am Vormittag um die Österreichische „Sprint“-Meisterschaft, was einer Siegerzeit von ca. 15 Minuten entsprechen sollte. Dabei konnten Camilla Aigmüller in D14 bzw. Hannes Pacher in H60 den Titel holen. Erwartungsgemäß stark konnte sich unser Nachwuchs in Szene setzen. Besonders die Dominanz in D16E war mit Theresa Monsberger (2.), Flora Aigmüller (3.), Laura König (4.) und Martina Scheidl (5.) sehr beindruckend.
SUSO Jugend in Form
2. Plätze: Moritz Greiner (H14), Martin Faccinelli (H21lang), Irene Greiner-Löschnig (D40),
3. Plätze: Eva Monsberger (D12), Lisa Pacher (D21lang), Doris Nesitka (D50),
Aufgrund von COVID-Absagen hat der OLC Graz kurzfristig am Sonntag, 4.10. die Staatsmeisterschaften im „Sprint“-Orientierungslauf übernommen. Dabei handelt es sich um einen OL, der im urbanen Raum ausgetragen wird. „Wettkampfstätte“ ist der Bezirk Graz-Lend. Dabei geht es vom Start über Volksgarten, Lendplatz vorbei am Kunsthaus bis ins Ziel.
Unser Club ist mit der zahlenmäßig 2.stärksten Gruppe vertreten. In einigen Kategorien, vor allem bei der Jugend, sind Top-Plätze das große Ziel.
Am Abend davor, gehen in Neusiedl bei Güssing die österr. Nacht-Meisterschaften über die Bühne. Auch dabei sind einige Spitzenplätze zu erwarten.
Start beim VolksgartenLendplatz aus der Vogelperspektive – auch da werden Posten verstecktFür den Schlossberg werden die Teilnehmer keinen Blick habenRunning Sightseeing – KunsthausBeispiel City-Park
Das AC-Wochenende in Redleiten/OÖ an der Grenze zwischen Hausruck- und Innviertel bildete den würdigen Abschluss dieses ungewöhnlichen Sommers. Sowohl die österreichischen Meisterschaften über die Mitteldistanz als auch der 4. AC (Langdistanz verkürzt) wurden bei hochsommerlichen Temperaturen in dem wunderschönen Wald „Erkaburger Taferl“ ausgetragen.
Mystischer Wald – Martin Faccinelli
Neben der ausgezeichneten Karte und den interessanten Bahnen mit moderaten Höhenmetern sind sowohl die ungewöhnliche Dichte an Steinpilzen als auch die vielen Wasserrinnen hervorzuheben. Das gab für alle nasse Füße! (-> Bild Postenbeschreibung)
Kartenausschnitt mit viel WasserErster Sieg in D12 – Eva MonsbergerCamilla Aigmüller mit Doppelsieg in D14
Bei den Ergebnissen am Samstag war wie gewohnt Verlass auf die starken SUSO-Mädchen: Erstmals ein erster Platz für Eva Monsberger (D12) und Camilla Aigmüller (D14), die sich damit den Meisterschaftstitel holten, der zweite Platz ging an Flora Aigmüller (D16E) und Kerstin Holzer (D15-18). Theresa Monsberger sicherte sich den dritten Platz bei D16E. Das frühe Aufstehen bzw. die Anreise am Vortag aufgrund des Starts im ersten Block hatten auch ihr Gutes und wir konnten den Nachmittag beim Baden in Weyregg am Attersee genießen.
Kerstin Holzer bei verstecktem Posten
Am Sonntag musste sich die Konkurrenz erneut den SUSO-Damen beugen: Flora und Camilla Aigmüller, sowie Kerstin Holzer gewannen ihre Kategorien, während Theresa und Eva Monsberger, sowie Gustav Greiner die dritten Plätze belegten.
Ein gelungenes letztes Ferienwochenende! Bericht: Markus Greiner
Eine kleine SUSO-Delegation nahm trotz widrigen Wetterberichts die lange Anreise nach Tirol in Kauf, um am O-Festival teilzunehmen. In den traumhaften dornen- und brennnesselfreien Wäldern rund um Imst wurden neben drei spannenden Wettkämpfen auch freie Trainings angeboten.
Nach einem ersten Kennenlernen des Waldes auf reduzierter Karte stand am Donnerstagabend der Sprint auf dem Programm. Vor prächtiger Bergkulisse und bei Kaiserwetter ging es temporeich durch Nassereith.
Kleine SUSO-Delegation
Am nächsten Tag forderte ein Multitechniktraining auf der Karte Ötztal-Bahnhof alle SUSO-Läufer. In dem Bergsturzgebiet war höchste Konzentration erforderlich, um die Aufgaben zu lösen. Dabei schafften es alle pünktlich zum Auto zurück!
Multitraining – Technikvarianten
Am Abend auf der Mitteldistanz in Obtarrenz war das Wetter noch gnädig. Vereinsweise abgelassen matchten sich die Läufer*innen in einem wunderschönen Wald, bevor im Schlussteil der riesige Schuttkegel einen Bergsturzes (mit dunkelgrünem Latschenbewuchs!) die endgültige Selektion vornahm.
Hanna Winkler am Start
Die Schlussetappe am Samstag fand in Sonnberg hoch über Imst statt. Von der Sonne war leider nichts mehr zu sehen. Die SUSO-Läufer*innen starteten zwar über die anspruchsvolle Langdistanz in einem Regenfenster, aber keiner kam trocken ins Ziel. Die neben den Höhenmetern aufregendste Aufgabe war die Überwindung des über die Nacht angeschwollenen, reißenden Gebirgsbachs in der Mitte der Karte.
Start in den Wald
Nach dem dritten Tag fanden sich die meisten von uns auf den Plätzen 4 bis 5 in der Gesamtwertung.
Es war ein besonderes Naturerlebnis – und nächstes Jahr wieder!